Giraffa

Giraffa in Räder-Version, auch als Raupengerät erhältlich

“GIRAFFA 360°”   - als Räderversion oder Raupengerät
 

Autarkes, ölhydraulische Bohrgerät zur Blockgewinnung
in der Steinbruch-Bank und zum Zurichten von Blöcken
 

Die “GIRAFFA“ ist ein mobiles, selbstfahrendes Bohrgerät, das absolut eigenständig agiert.
Es repräsentiert den neuesten Stand der Innovation auf dem Gebiet des hydraulischen Bohrens.

Die hohe Produktivität und ihr geringer Energieverbrauch machen die  “GIRAFFA 360°” zu einem Vorreiter im Hinblick auf die Reduzierung der Abbaukosten.

Die innovative Struktur dieses Bohrgerätes ist das Ergebnis sorgfältiger Entwicklungsarbeit
und eines reichen Erfahrungsschatzes bei Marini Quarries Group, wo über Jahrzehnte die Entwicklungen vorangetrieben, ausgewertet und ständig verbessert wurden.

Selbst in Granit beträgt die Bohrgeschwindigkeit pro Bohrhammer jeweils 1,20 bis 2,0 m/min., was Tages-Bohrleistungen von weit mehr als 1000 lfd. m je Schicht ermöglicht.  
 

Eigenschaften der Selbstfahreinheit
 

Selbstfahreinheit wahlweise entweder mit

  • Raupenketten mit hydraulisch verbreiterbarem Unterwagen
    (Breite bei eingefahrener Ketten 2,4 m, bei ausgefahrenen Ketten 3,7 m

oder mit

  • Rädern, dabei Allradantrieb und Allradlenkung zum besseren Manövrieren auf kleinen Flächen

 

Beide Versionen verfügen über:

  • luftgekühlten Deutz-Motor (130 bzw. 140 PS) mit automatischer Leistungssteuerung zur Kraftstoff-Einsparung
  • Teleskoparm mit einer Ausfahrsektion auf dem 360°-Drehkranz erlaubt das Bohren
    in bis zu 9,80 m Entfernung vom Mittelpunkt der Maschine
  • Ein Druckluft-Kompressor mit einer Kapazität von 1800 l/min., für die Bohrlochspülung
    und die Bohrer-Ölung
  • Staubabsaugung mit öldynamischer Regelung mit automatischem Reinigungs-Zyklus
    für Filter und Staubauswurf
  • Vom Fahrzeug unabhängige Hydraulikpumpen-Einheit zur Versorgung der Bohreinheiten
  • Funkgesteuerte Fernbedienung für alle Funktionen der Positionierung und Bohrarbeit
  • Vorrichtung für die Beibehaltung der Vertikalausrichtung der Bohreinheiten während des Anhebens und des Auffahrens des Armes

 

Bohreinheiten bestehend aus:

  • Verfahrschiene, 5 m lang
  • 2 voneinander unabhängig um jeweils 400 mm in Vorschubrichtung verfahrbare Masten mit 2 voneinander unabhängigen Bohrerschlitten für Anfangsbohrer von
    2,40 m oder 3,2 m Länge und Bohrstangen von bis zu max. 9,00 m Länge
  • 2 hydraulische Bohrhämmer MR 40  (HE322/HE122),  à 40Kg (22x108),
    für empfohlene Bohrlochdurchmesser bis 41 mm,
    beide Bohrhämmer sind voneinander unabhängig einsetzbar
  • Automatische Öffnung der Bohrstangenaufnahme
  • 2 laterale Stabilisatoren für die Positionierung auf großen Blöcken oder auf Bänken
  •  2 innere Stabilisatoren für die Positionierung auf kleinen Blöcken

 

Bewegungen der Bohreinheit

 

     Frontal-Neigung des Mastes                              Frontale Verschiebung der Verfahrschiene
     um 30°   (-10° / +20°)                                       für exakte Positionierung um bis zu 250 mm

 

      Neigung der Verfahrschiene um +/- 30°               Schwenkung der Verfahrschiene um 190°